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Die Posaunenarbeit hat ihren Ursprung in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Nicht zur Unterhaltung, zur feierlichen Umrahmung, sondern ganz zentral zur Erweckung wurden im letzten Jahrhundert Posaunenchöre gegründet. Schon in der Bibel werden posaunenchorähnliche Aktivitäten sichtbar. Besonders wird klar, wie das Eingreifen Gottes, sein Kommen, sein Sieg mit Posaunen und Trompeten ausgerufen und angekündigt wird.

Die Posaunenarbeit wurde auch in unserer heutigen Zeit von namhaften Zeitgenossen geprägt. Die meisten Menschen assoziieren mit Posaunenklängen Kirche, Evangelium oder Christentum. Ganz besonders deutlich wird das auch im missionarischen Einsatz, bei Evangelisationen auf Plätzen und Straßen und bei Gottesdiensten im Grünen, ebenso beim Blasen in Krankenhäusern und Altenheimen.

Durch die Posaunenarbeit entstand und entsteht eine in alle Generationen hineinreichende und umfassende Gemeinschaft.

So wird eine Verbindung aller auf geistlicher Ebene erreicht.

Der Posaunenchor ist ein sichtbares Zeichen des einen Leibes Christi, in dem vielfältige Glieder zusammen wirken. Trotz dieses großen Auftrages der Posaunenarbeit darf man die geistliche Situation in manchen Posaunenchören nicht vergessen. Die Befürchtung, daß man in den letzten Jahren musikalisch erheblich weitergekommen ist, aber im Glaubensleben im Chor zurückfiel, ist mancherorts Wirklichkeit.

Die Posaunenarbeit lebt davon, daß wir nicht als eine beliebige Gemeinschaft von Musikern zusammenkommen und zusammen sind, sondern daß diese Gemeinschaft auch zugleich Gemeinschaft mit Jesus Christus ist.

"Gott loben, das ist unser Amt."